Gemeinsam finden wir die passende Insektenschutzlösung für Fenster, Türen oder Lichtschächte – individuell abgestimmt auf Ihre Einbausituation. Senden Sie uns einfach ein Foto vom gewünschten Bereich, und wir zeigen Ihnen geeignete Fliegengitter oder Spannrahmen aus unserem Sortiment. Auch per WhatsApp-Video unterstützen wir Sie live bei der Auswahl. So einfach kann Insektenschutz sein!
Rund um Insektenschutz nach Maß tauchen viele Fachbegriffe auf — von der Fensterbauform über Montagearten bis zu Maßen und Produkten. Hier erklären wir die wichtigsten kurz und verständlich, damit Sie im Konfigurator und beim Aufmaß sicher die richtige Wahl treffen.
Fenster-Bauformen & Anbauteile

Flächenbündiges Fenster
Bei einem flächenbündigen Fenster schließt der Fensterflügel auf derselben Ebene mit dem Rahmen ab — es gibt keine sichtbare Stufe zwischen Flügel und Rahmen.

Flächenversetztes Fenster
Beim flächenversetzten Fenster sitzt der Flügel hinter dem Rahmen (versetzt), wodurch eine tiefere Einbautiefe entsteht. Kommt bei ein- und mehrflügeligen Fenstern vor.

Halbflächenversetztes Fenster
Mischform zwischen flächenbündig und flächenversetzt — der Flügel ist nur teilweise zurückgesetzt. Relevant für die Wahl des passenden Spannrahmens.

Wetterschenkel
Ein Wetterschenkel ist ein leicht nach außen geneigtes Profil am unteren Rand des Fensterflügels; es leitet Regenwasser nach außen ab. Material meist Aluminium, Kunststoff oder Holz; typisch bei Holz- und älteren Fenstern. Den passenden Spannrahmen finden Sie im Fenster-Berater.

Regenschiene
Eine Regenschiene (auch Regenschutzschiene) ist ein meist aus Aluminium gefertigtes Profil am unteren Bereich eines Holzfensters oder einer Holzfenstertür. Sie schützt das Holz vor Regenwasser, UV-Belastung und Feuchtigkeit, indem sie Wasser aus dem Falz- und Rahmenbereich kontrolliert nach außen ableitet. Dadurch werden Wasserschäden am Fensterrahmen reduziert und die Lebensdauer des Fensters verlängert.
Nicht zu verwechseln mit dem Wetterschenkel: Der Wetterschenkel ist das schräg nach außen geneigte Profil am unteren Rand des Fensterflügels; die Regenschiene sitzt am unteren Rahmenbereich. Beide leiten Regenwasser ab, sind aber unterschiedliche Bauteile. Regenschienen gibt es zudem in unterschiedlichen Formen und Ausführungen; die Abbildung zeigt nur ein Beispiel.

Rollladen & Rollladenabstand
Hat das Fenster oder die Tür einen Rollladen, muss der Insektenschutz so sitzen, dass er den Rollladenbetrieb nicht behindert. Entscheidend ist der Rollladenabstand: der Abstand zwischen dem Blendrahmen (bei Türen dem Türblendrahmen) und der Rollladenführungsschiene (der seitlichen Schiene, in der der Rollladen läuft). Gemessen wird von der Rollladenführungsschiene bis zur lichten (inneren) Kante des Blendrahmens. Je größer der Abstand, desto mehr Spielraum für das Insektenschutzprofil; bei wenig Platz (z. B. unter 15 mm) braucht es ein besonders flaches Profil.
Maßgeblich ist die engste Stelle: Ein vorstehendes Teil wie die Wasserschlitzkappe an der Führungsschiene kann näher am Fenster sitzen als die Schiene selbst und den nutzbaren Abstand verringern.

Blendrahmen
Der Blendrahmen ist der feste, mit der Wand verbundene äußere Rahmen des Fensters (im Gegensatz zum beweglichen Flügel). Er ist häufig der Bezugspunkt fürs Aufmaß und für die Befestigung.

Laibung / Mauerleibung
Die Laibung (auch Leibung oder Mauerleibung) ist die innere Wandfläche der Maueröffnung, in die das Fenster oder die Tür eingesetzt ist — also die seitlichen sowie die obere und untere Begrenzungsfläche der Öffnung. Bei der Nischen-/Leibungsmontage (LMM) wird der Insektenschutz an der Laibung befestigt.

Stulp / Stulptür / Stulpfenster
Ein Stulpfenster bzw. eine Stulptür ist eine zweiflügelige Konstruktion ohne festen Mittelpfosten. Der Stulp ist das Profil im mittleren Anschlussbereich der beiden Flügel; er sitzt nicht fest im Rahmen, sondern ist an einem der Flügel befestigt.
Der Hauptflügel (Gehflügel) wird im Alltag zuerst geöffnet und trägt meist den Griff; der Stulpflügel bleibt normalerweise geschlossen. Öffnet man nur den Hauptflügel, bildet der Stulp mit dem geschlossenen Stulpflügel den mittleren Anschlag. Öffnet man beide Flügel, bewegt sich der Stulp mit — es entsteht eine durchgehende Öffnung ohne störenden Mittelsteg.
Montagearten

Lichte-Montage-Blendrahmen (LMB)
Der Insektenschutzrahmen wird innerhalb der lichten Öffnung des Fenster- oder Türblendrahmens montiert. Er sitzt also im Bereich des Blendrahmens und nicht vor der gesamten Öffnung. Diese Montageart eignet sich, wenn im Blendrahmen ausreichend Platz für den Rahmen vorhanden ist. Im Bild ist ein Beispiel für die Position des Insektenschutzrahmens rot eingezeichnet.

Lichte-Montage-Mauerleibung (LMM)
Der Insektenschutzrahmen wird innerhalb der Mauerleibung montiert, also in der baulichen Öffnung rund um Fenster oder Tür. Die Befestigung erfolgt nicht auf dem Fenster- bzw. Türrahmen, sondern im Bereich der Leibung. Diese Variante ist sinnvoll, wenn die Leibung genügend Platz bietet und der Rahmen eher in der Öffnung sitzen soll. Im Bild ist ein Beispiel für die Position des Insektenschutzrahmens rot eingezeichnet.

Außen-Montage-Blendrahmen (AMB)
Der Insektenschutzrahmen wird außen bzw. frontseitig auf den Fenster- oder Türblendrahmen gesetzt. Er liegt vor der Öffnung und überdeckt sie. Diese Montageart ist sinnvoll, wenn in der Leibung kein Platz ist oder wenn der Rahmen sichtbar vor dem Blendrahmen sitzen soll. Im Bild ist ein Beispiel für die Position des Insektenschutzrahmens rot eingezeichnet.
Verschraubte Montage
Die Verschraubung ist bei den Neher-Türen die Standard-Montage — stabil und dauerhaft. Der Rahmen wird mit dem Blend- bzw. Mauerrahmen verschraubt.
Klebemontage / „ohne Bohren“
Bei der Klebemontage wird ohne Bohren befestigt: Der Montagerahmen bzw. das Befestigungsprofil wird mit einem starken doppelseitigen Montageklebeband auf den Fenster- oder Türblendrahmen geklebt. Das ist die Alternative zur Verschraubung, wenn nicht gebohrt werden darf oder soll — etwa in der Mietwohnung.
Damit die Klebung dauerhaft hält, muss der Untergrund sauber, fettfrei, glatt und tragfähig sein (z. B. lackiertes Holz, Kunststoff oder Aluminium). Auf rauem Putz oder stark strukturierten, kreidenden Oberflächen hält das Band nicht zuverlässig — dort ist die Verschraubung die bessere Wahl.
Federstifte
Federstifte sind eine werkzeuglose Klemmbefestigung (oben eingehängt/gefedert), die u. a. bei Dachfenster-Rollos zum Einsatz kommt.
Bauteile & Komponenten

Auflagefläche
Die Auflagefläche ist die ebene Fläche — meist am Blendrahmen —, auf der der jeweilige Insektenschutzrahmen aufliegt und befestigt wird. Je nach Produkt wird ringsum eine bestimmte Mindestbreite benötigt, damit der Rahmen sicher sitzt: z. B. ca. 15 mm beim Spannrahmen, ca. 20–28 mm beim Montage- oder Drehrahmen. Beim Aufmaß unbedingt prüfen.

Blendrahmenüberschlag (Überschlag)
Der Blendrahmenüberschlag (kurz Überschlag) ist der Teil des Blendrahmens, der innen über den Fensterflügel ragt. Auf dieser überstehenden Fläche liegt bei vielen Spannrahmen der Insektenschutzrahmen auf; ihre Breite (im Bild markiert) wird oft als „Maß X“ angegeben.

Bürstendichtung
Die Bürstendichtung ist eine umlaufende Bürstenleiste am Rand des Insektenschutzrahmens. Sie überbrückt und dichtet den Spalt (die Einbauluft) zum Fenster oder zur Wand ab und gleicht Unebenheiten aus — etwa bei grobem Putz. Je nach Produkt ist die Bürstenleiste sichtbar oder unsichtbar ausgeführt: Bei der sichtbaren Variante verläuft die Bürste an der vorderen, zum Raum zeigenden Kante des Rahmens und ist im eingebauten Zustand erkennbar. Bei der unsichtbaren (verdeckten) Variante ist sie so angeordnet, dass man sie von vorne nicht sieht — sie dichtet verdeckt zur Fenster- bzw. Wandseite hin ab und sorgt für ein ruhigeres Erscheinungsbild.

Montagerahmen
Ein Montagerahmen wird zuerst am Blendrahmen bzw. an der Wand befestigt; der eigentliche Insektenschutz — z. B. eine Pendel- oder Drehtür — wird anschließend darin eingehängt.

Winkellaschen
Winkellaschen sind Befestigungswinkel, die einen Spannrahmen im Blendrahmen halten und ihn leicht vorspannen. Es gibt sie starr, gefedert oder drehbar; ihre Größe richtet sich nach dem Flächenversatz des Fensterflügels.
Laufschiene
Die Laufschiene ist die Schiene, auf der eine Schiebetür bzw. Schiebeanlage läuft (oben geführt, unten flach oder als Bodenschiene). Sie reicht über die gesamte Öffnungsbreite und wird auf Maß gefertigt. Welche Breitenmaße genau anzugeben sind, hängt von der jeweiligen Anlage ab — die passenden Felder finden Sie im Konfigurator des jeweiligen Produkts.

Sprosse / Verstärkungssprosse
Eine Sprosse ist eine zusätzliche Querstrebe im Rahmen. Bei großen Spannrahmen wird ab einer bestimmten Größe (der „Sprossengrenze“) eine schmale Verstärkungssprosse eingebaut — meist mittig —, damit der Rahmen stabil und plan bleibt.
Trittschutz
Der Trittschutz ist ein stabiler unterer Türbereich (Platte bzw. Blech), der vor Tritten und Stößen schützt. Für den Insektenschutz ist er der untere Bezugspunkt — die Höhe wird von der Trittschutzoberkante bis zum oberen Türblendrahmen gemessen.
Schwellenprofil
Das Schwellenprofil ist der niedrige untere Abschluss einer Insektenschutz-Pendel- oder -Schiebetür (oft nur ca. 8 mm hoch), über den man tritt bzw. der beim Durchpendeln überwunden wird. Es wird bewusst flach gehalten, um die Stolpergefahr gering zu halten — nicht zu verwechseln mit der bauseitigen Bodenschwelle der Tür.
Maße & Bestellung
Lichtes Maß
Das lichte Maß ist das Maß, das Sie tatsächlich an Ihrem Fenster oder Ihrer Tür ablesen — die reine Öffnungsbreite und -höhe. Genau dieses Maß geben Sie heute im Konfigurator ein; den Aufschlag für Rahmen und Profile rechnen wir automatisch dazu.
Bestellmaß / Fertigungsmaß
Das Bestellmaß (Fertigungsmaß) ist die fertige Rahmengröße, die produziert wird — meist etwas größer als das lichte Maß (bei einem Spannrahmen z. B. +30 mm pro Achse). Der Konfigurator zeigt es unter jedem Maß-Feld an; es steht auch auf Bestellbestätigung und Rechnung.
Aufmaß
Aufmaß ist der Messvorgang selbst. Tipp: mit starrem Messwerkzeug (Zollstock/Talmeter) statt Rollmeter messen, an mehreren Stellen kontrollieren und den kleineren Wert nehmen. Ausführlich im Ratgeber Tipps zum Aufmaß.
Produktarten
Spannrahmen
Ein fester Aluminium-Rahmen mit Gewebe, der in die Fensteröffnung eingehängt/eingespannt wird — die klassische, werkzeuglos abnehmbare Lösung fürs Fenster.
Drehfenster
Ein Drehfenster-Insektenschutz ist seitlich am Fenster angeschlagen und öffnet wie ein Flügel — allerdings nur in eine Richtung. So kommt man bei Bedarf hinter den Insektenschutz ans Fenster (z. B. an den Griff). Günstiger als ein Pendelfenster, das in beide Richtungen öffnet.
Pendelfenster
Ein Pendelfenster-Insektenschutz öffnet in beide Richtungen und schwingt selbsttätig wieder zurück.
Insektenschutz-Rollo
Aufrollbares Gewebe in einer Kassette — bei Nichtgebrauch unsichtbar eingerollt; für Fenster und Türen.
Dachfenster-Rollo
Ein Dachfenster-Rollo ist ein Insektenschutz-Rollo speziell für Dachfenster: Das Gewebe sitzt in einer Kassette und wird bei Bedarf nach unten gezogen. Werkzeuglose Klemmmontage am Fensterrahmen (oben per Federstiften).
Drehtür
Eine Drehtür-Insektenschutz ist am Türrahmen angeschlagen und schwingt wie eine echte Tür auf — für Türen, die als Durchgang genutzt werden.
Pendeltür
Eine Pendeltür öffnet in beide Richtungen und schwingt selbsttätig zurück — praktisch bei häufigem Durchgang mit vollen Händen.
Schiebetür / Schiebeanlage
Seitlich verschiebbare Lösung auf einer Laufschiene — ideal für Terrassen- und Balkontüren, wo nach vorn kein Schwenkraum ist (Platzbedarf seitlich).
Plissee
Gefaltetes (plissiertes) Gewebe, frei positionierbar und schwellenarm — komfortabel für Türen und barrierearme Übergänge.
Lichtschachtabdeckung
Eine Lichtschachtabdeckung deckt den Kellerlichtschacht ab und hält Laub, Insekten und Kleintiere fern. Je nach Ausführung mit Edelstahl- oder Streckmetallgewebe, teils begehbar.
Die verschiedenen Insektenschutzgewebe (Standard-Fiberglas, Transpatec, Polltec-Pollenschutz, Pet-Screen u. a.) stellen wir ausführlich in der Gewebe-Übersicht vor.
